Portraitzeichnungen

 

christine von tucher widmet sich nach ihrem Bildzyklus „Flucht“ weiterhin dem Thema Mensch. Im Rahmen der Ausstellung der "künstlergruppe malküren" unter dem Thema weiblich! ist ein Zyklus von Frauenportraits entstanden. Schwerpunkt bildet das breite Spektrum der Emotionen, die nach wie vor primär der Frau zugeschrieben werden.  Die großformatigen Zeichnungen sind in Graphit auf Papier gearbeitet. Es werden ganz unterschiedliche Gefühle gezeigt. Das Inkarnat zurückhaltend koloriert in Aquarell. Das Graphitpigment wird immer wieder verwischt, teilweise abgenommen. Die dabei einfließende Energie ist am Duktus ablesbar. Spannung entsteht. Das Gesicht wirkt wie in Bewegung – im Zeitablauf. Die immer wieder darüber liegenden Rasterstrukturen in Linien oder Kreisen stehen für die äußeren Rahmenbedingungen, die gesellschaftlichen Normen in denen sich der Einzelne bewegt.

 

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Christine v. Tucher